Zum Inhalt springenDr. Anna Schürmer

Dr. Anna Schürmer

Dr. Anna Schürmer

Photo of

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dr. Anna Schürmer
Gebäude: 24.21
Etage/Raum: 00.84
+49 211 81-15039

Sprechstunden nach Vereinbarung


Dr. Anna Schürmer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ihre Promotion »Klingende Eklats. Skandal und Neue Musik« erschien 2018 bei Trascript. Derzeit arbeitet sie  an ihrem Habilitationsprojekt »Posthumanen Sinfonien« zur digitalen Epochenästhetik des 21. Jahrhunderts. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Auditive Kulturen und Sound Studies, Störpotentiale des Akustischen (Noise, Rauschen, Interferenzen), Neue Musik und Avantgarden (Dada, Fluxus, Aktionismus, Konzeptualismus, Serialismus), Ästhetische Skandale/Eklats, Posthumanismus vs. Anthropozän. Sie forscht und lehrt, hält Vorträge und publiziert regelmäßig in diversen Print- und Funkmedien. (www.interpolationen.de)

  • Seit 2/2019: Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) am Institut für Medien- und Kulturwissenschaften (MeKuWi) der Heinrich Heine Universität Düsseldorf.
  • 2017-2019: Online-Redaktion für das Bayerische Staatsschauspiel (Residenztheater) und das Filmfest München.
  • Seit 10/2017: Gemeinsam mit Ania Mauruschat Sprecherin der AG Auditive Kultur und Sound Studies der Gesellschaft für Medienwissenschaften (GfM).
  • 6/2014-12/2017: Wissenschaftliche Mitarbeiterin  beim ERC-Starting-Grant The Principle of Disruption am Lehrstuhl für Medien- und Literaturwissenschaften der TU Dresden.
  • 2011-2014: DFG-Stipendium am Graduiertenkolleg Transnationale Medienereignisse an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
  • seit 2008: freie Musikjournalistin bei diversen Print- und Funk- und Onlinemedien (Rezensionen, Features, Essays, Programmhefte, Moderationen etc.)
  • 2008-2011: Kulturmanagerin verschiedener Institutionen, u.a.: Deutscher Komponistenverband, Landesjugendorchester Thüringen und Nordrhein-Westfalen, via nova e.V.
  • 2001-2007: Magisterstudium (Geschichts-, Literatur- und Musikwissenschaften) an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Monographie

Sammelband

Aufsätze

  • GENERATION +-1980. Transmediale Audiovisionen, in: »Mehr als Bebilderte Musik« (MABM), Springer 2019 (im Erscheinen).
  • DEAE EX MACHINA. Technofeministische Perspektiven auf analoge, elektronische und digitale Pionierinnen musiktheatraler Performancekunst, in Maren Butte / Kathrin Dreckmann / Elfi Vomberg (Hg.): Technologien des Performativen. Das Theater und seine Techniken, Bielefeld 2020.
  • INTERFERENCES. Critical Perspectives on Early Loudspeaker Music, in Lars Koch / Tobias Nanz / Johannes Pause (Hg.): »Disruption in the Arts«, Berlin: De Gruyter, Berlin 2018 [=Culture & Conflict, Bd. 11] (peer review).
  • ›TOPLESS CELLIST‹. People & C. v. Charlotte Moorman, in Sandra Frimmel / Sylvia Sasse (Hg.): »Kunst vor Gericht. Ästhetische Debatten im Gerichtssaal«, Berlin: Matthes & Seitz 2018.
  • KLINGENDE SKANDALE UND MUSIKALISCHER KLASSENKAMPF: Luigi Nonos ›Intoleranza‹ und Hans Werner Henzes ›Floß der Medusa‹, in Christian Storch/Birgit Wertenson (Hg.): Luigi Nono und der Osten (Musik im Metrum der Macht, Band 6), Mainz: Are Musik Verlag 2016.
  • ELEKTRONISCHE EKLATANZ. Zwischen Anti- und Hyper-Performanz, in Wolf-Dieter Ernst / Anno Mungen / Nora Niethammer / Berenika Szymanski-Düll (Hg.): Sound und Performance. Positionen – Methoden – Analysen, Würzburg: Königshausen & Neumann 2015 [= Thurnauer Schriften zum Musiktheater, Bd. 27], S. 191-205.
  • ELEKTROAKUSTISCHE MUSIK UNTER HAMMER UND SICHEL. (Musik-)Historische Reflexionen zu Lothar Voigtländers »Maikäfer flieg«, in Albrecht von Massow/Thomas Grysko/Josephine Prkno (Hg.): Ein Prisma ostdeutscher Musik. Der Komponist Lothar Voigtländer (KlangZeiten – Musik, Politik und Gesellschaft, Band 13), Wien/Köln/Weimar: Böhlau-Verlag 2015.
  • KLINGENDE SKANDALE – LAUTE(R) EMOTIONEN?, in Iris Cseke/Sebastian Jung/Lars Krautschik/Georg Schneider/Johanna Zorn (Hg.): Produktion, Affektion, Rezeption, Berlin: Epubli 2014, S. 113-134.
  • „…es wäre ein Akt der Nächstenliebe, sie zu zerschmeißen…“. John Cage und technische Medien: Random zwischen Differenz und Wiederholung, in: kunsttexte.de (4/2012): „John Cage und technische Medien“.

Essays (Auswahl)

Funk (Auswahl)

  • DIGITALE IM/PERFEKTION: Der Fehler als kreativer Faktor (SWR2, 08.06.2020, 56´30´´)
  • (A)SOZIAL: Neue Musik – Neue Medien (DLF, 09.03.2019, 45 Min.)
  • DEA EX MACHINA oder die technofeministische Emanzipation (DLF, 14.04.2018, 45 Min)
  • TOPLESS CELLIST, oder: DIE KÖNIGIN DER NACKT – Charlotte Moorman, Fluxus und die Sexuelle Revolution der Kunstmusik (DLF, 4.3.2017, 45 Min.)
  • POSTHUMANE SINFONIEN: Ohne Noise – keine Zukunftsmusik (DLF, 15.10.2016, 45 Min.)
  • VON ARMS ZU ARTS: Elektronische Musik – ein Missbrauch von Heeresgerät (DLF, 20.2.2016, 45 Min.)
  • »PICKET STOCKHAUSEN CONCERT!« Originale – eine auditive Spurensuche (DLF, 06.12.2014, 45 Min.)
  • KLINGENDE EKLATS – Skandal und Neue Musik (BR, 18.8.2014, 45 Min.)
  • BLACK ‚MAGIC‘ MOUNTAIN – John Cage und die transatlantische Neuvermessung der klingenden Welt (SWR, 11.3.2013, 55 Min.)

Vorträge

  • RETROTOPIA: Zur Ästhetik entropischens Rauschens zwischen Nostalgie und Innovation, bei: »Noise Pollution« am Institut für Medienkulturwissenschaft der Universität Freiburg (04.-06.02.2021).
  • POSTHUMANE IM/PERFEKTION: Der menschliche Makel als kreatives Moment, bei: »Imperfection as an Aesthetic Idea in Music«, Kunstuniversität Graz (19./20.11.2020).
  • KLANG DER MASCHINE: Ein audiovisueller Parcours durch die Geschichte der Medienmusik – Sound-Lecture im Rahmen von Maschinenboom, Ausstellung im Industriemuseum Chemnitz (25.09.2020).
  • VON DER KRISE ZUM SKANDAL: Temporale Dimensionen der Eklatanz, bei: »Vor dem Skandal« an der Goethe-Universität, Frankfurt am Main (27.-29.11.2020).
  • VOM STARMAN ZUM BLACK STAR. (Wieder-)Geburt & Tod bei David Bowie, bei: »Jugend, Musik und Film« in Kooperation mit dem 13. UNERHÖRT Musikfilmfestival Hamburg (7.-9.11.2019).
  • KÜNSTL(ER)I(S)CHE UTOPIEN DER BESCHALLUNG. ›Raumklang‹ und ›Immersives Erleben‹ in der frühen Lausprechermusik, Panel UN/NATÜRLICHE KLANGUMWELTEN. Medienökologien der Beschallung bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) ›Materialitäten‹ in Köln (25.-28.9.2019).
  • FEMMES DIGITALES, bei »Theater und Technik«, 14. Kongress der Gesellschaft für Theaterwissenschaft, Düsseldorf 8.-11.11.2018.
  • DEA EX MACHINA, bei "Do Synthesizers dream of Spotify" im Rahmen des Stream-Festival Linz (1./2. Juni 2018).
  • THEREMIN: ein alarmierender Missbrauch eines (meta)physi(kali)schen Musikgeräts. Lecture im Rahmen des Panel »Schwellen des Auditiven« bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaften (GfM) 2017 in Erlangen um Thema ZUGÄNGE (4.-7.10.2017).
  • RAUSCH(EN): Ohne Noise, keine Zukunftsmusik. Soundlecture
    • im Rahmen der Finissage der Ausstellung YOU ARE IN MY WAVE (28. Mai 2017) im Lothringer13 (Kunsthalle der Stadt München für internationale Gegenwartskunst).
    • bei OperationTon – dem Hamburger Festival für musikalische Zukunftsfragen (3./4. November 2017).
  • Von der Elektronischen Eklatanz zu den Posthumanen Sinfonien bei der 4. Jahrestagung der AG Auditive Kultur und Sound Studies der Gesellschaft für Medienwissenschaften (Tübingen, 20./21. Januar 2017).
  • OHNE NOISE, KEINE ZUKUNFTSMUSIK, beim Tagungs-Festival „ZUKUNFTSMUSIK. Closed Loops and Open Futures“ (Linz, 2.-4. Juni 2016).
  • FROM SINE-TONES TO MALWARE-SOUND. Interference as an Aesthetic Principle in the Era of Posthumanism beim internationalen Symposium „INTERFERENCES: theories, contaminations, interfaces, contacts, transmissions“ (Verona, 26.-28.5.2016).
  • „Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder…“. Zur klingenden Narration von „The Walking Dead“ beim Workshop des Arbeitskreises „Weiter sehen“ (Dresdener Beiträge zur interdisziplinären Serienforschung): Nicht totzukriegen – The Walking Dead & die Hölle der Serialität (Dresden, 26.-27.5.2016).
  • POSTHUMANE MUSIK: Formbildung durch Struktursprengung. Eine klingende Diskursanalyse, Sektion in der Ringvorlesung „Verstehen musikalischer Strukturen” (Beate Kutschke), TU Dresden (25.7.2015).
  • [GE]RA[E]USCH[EN] – Glossar im Rahmen der Lecture-Performance Prinzipien der Störung (mit Lars Koch, Tanja Prokic, Johannes Pause, Moritz Mutter, Marian Kaiser) im Rahmen von Day in Day out – Störungen des Digitalen (Dresden, GEH8).
  • INTERFERENCES – Critical Perspectives on Early Loudspeaker Music im Panel “Disruption in the Arts” (gemeinsam mit Lars Koch, Tobias Nanz, Moritz Mutter) bei der internationalen Konferenz “Critical Theory, Film and Media: Where is ‘Frankfurt’ now?” an der Goethe Universität Frankfurt (20.-24.8.2014).
  • ELEKTRONISCHE MUSIK – EIN ›MISSBRAUCH VON HEERESGERÄT‹? Wie Arms & Technology zu Arts & Technology wurden bei: „F-A-S-T. Framing Art, Science & Technology“ (Pilotprojekt der Hochschule für Bildende Künste Dresden) am 7.5.2014.
  • LAUTE(R) EMOTIONEN, bei: Kolloquium der Forschungsgruppe „Gefühlte Gemeinschaften? Emotionen im Musikleben Europas“, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (6.6.2013).
  • TOPLESS CELLIST: People of New York vs. Charlotte Moorman bei: „Gesetze der Kunst. Recht und Ritual“, Interdisziplinäres Symposium des Promotionsprogramms ProArt, Ludwig-Maximilian-Universität München (19./20. April 2013).
  • ELEKTRONISCHE EKLATANZ. Zwischen Anti- und Hyperperformanz im Rahmen von „Sound & Performance“, Jahrestagung der Gesellschaft für Theaterwissenschaften 2012 in Bayreuth (5.9.2012).
  • John Cages 4‘33‘‘ – PARADOXIE EINES (NICHT-)EREIGNISSES im Rahmen der Abschlusstagung „Anatomie des Außergewöhnlichen. Zur Produktion, Substanz und Rezeption des Ereignisses“ des Internationalen Graduiertenkollegs „Transnationale Medienereignisse von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart“ an der Justus-Liebig Universität Gießen (12./13.7.2012).
  • Klingende Skandale. Laute(r) Emotionen im Rahmen des interdisziplinären Symposiums produktion AFFEKTION rezeption an der Ludwig-Maximilians-Universität München (17./18.2.2012).

Mitgliedschaften

Gesellschaft für Medienwissenschaft

Verantwortlichkeit: