25.02.2020 15:49

ABGESAGT

In drei Performances und einem DJ-Set tastet das Mini-Festival im Salon des Amateurs audiovisuell in eine Zukunft, die Natur und Kultur, Kunst und Technik zusammendenkt.

08.04.2020 | ab 19.00 Uhr | Salon des Amateurs | www.de-human.de

Post- und transhumanistische Konzepte geistern durch Medien und Kultur. Sie eint der Glaube an die Überwindung des Menschseins – und doch handeln sie gerade vom Menschen: DE|HUMAN!

WEBSITE
FLYER


 


18.00 - Einlass

19.00 - Kollektiv ›De|Human‹: Posthuman, all too human?

Die als ›Live-Feature‹ konzipierte Lecture-Performance lotet mit szenischen Aktionen sowie Sound- und Video-Einspielungen post-anthropologisches Wissen aus und fragt mit Ohrenmerk auf post- und transhumanistische Diskurse nach einer Zukunftsmusik ›jenseits des Menschen‹.

  • Dr. Anna Schürmer: Idee | Konzept | Realisierung | Lecture
  • Qualleninstitut‹: Dr. Verena Meis
  • ›Body Sound Network‹: Kseniya Prytula + Martin Hoffmann
  • ›Mind-Mapping‹: Fabian Boche 
  • ›Das hauontologische Paradoxon‹: Ina Holev + Lan Nguyen + Lisa Tracy Michalik

20.15 - Transhuman Art Critics

Transhuman Art Critics betrachten die Evolution der elektronischen Musik und Kunst aus der Perspektive der erweiterten Menschen. Die Beobachtungen werden als audio-visuelle Werke präsentiert, deren archäologischen Funde sich mit der Wahrnehmung der Zukunft vereinen.

  • Emil Schult (*1946) ist Maler, Texter und Musiker. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Dieter Roth, Joseph Beuys und Gerhard Richter und wurde durch seine Plattencover und die Zusammenarbeit mit der Gruppe Kraftwerk bekannt.
  • Emma Nilsson (*1974) komponiert Sound-Installationen und hat als DJane in zahlreichen Museen und Galerien gewirkt; u.a. im SMAK Ghent, Museum der Dinge Berlin, Kunsthaus Zürich und Theater Hebbel am Ufer Berlin. 

21.30 - Christian Jendreiko: Lust und Rätsel

Der Düsseldorfer Künstler und Medienwissenschaftler Christian Jendreiko begreift Mensch und Maschine als endliche Automaten, die in loser Koppelung zu Funktionsnetzen miteinander verschmolzen werden können. Dabei funktioniert jede dieser ›Netzixstenzen‹ jeweils als Modell des anderen. Lust + Rätsel ist ein solches Funktionsnetzwerk: ein Kunstwerk als generative Assemblage, die sich aus einer Reihe unterschiedlicher Module und Akteure zusammensetzt, die in wechselnden Konstellationen und Konfigurationen in Erscheinung treten können.

ab 22.15 - Get over it - the Future is not assigned at birth (DJ-Set)

Düsseldorfs queeres all-female Party-Kollektiv versprühen utopische Vibes. Die Decks von Seren.a und Magical Grrrl übertragen House und Techno direkt an eure Rave-Rezeptoren.


 

Responsible for the content: