Weitere Projekte und Veranstaltungen

Auf dieser Seite finden Sie weitere Projekte und Veranstaltungen des Institutes für Medien- und Kulturwissenschaften. Alle Projekte und Lehrprojekte finden Sie undefinedhier.

Joshua Oppenheimer

Eine Skype-Lecture in der Filmwerkstatt Düsseldorf

Am 29. September stellt der international ausgezeichnete Filmemacher seine Arbeitsweise via Skype vor. Im Anschluss spricht er mit Prof. Reinhold Görling, Silvia Bahl und Jan Wagner über seine Filme. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr und findet in Kooperation mit dem Forum Freies Theater FFT und mit freundlicher Unterstützung der Heinrich-Heine Universität statt. Joshua Oppenheimer (geb. 1974) ist ein US-Amerikanischer Dokumentarfilmer. Seine filmische Praxis besticht durch ein hohes Maß an Genauigkeit in der Entwicklung und Recherche seiner Arbeiten und durch den Einsatz neuer Strategien im Umgang mit den Protagonisten. Seine letzten beiden Dokumentarfilme setzten sich mit den Nachwirkungen der Massaker in Indonesien Mitte der 60er Jahre auseinander. In "The Act of Killing" stellt der Filmemacher Szenen von Folterungen und Tötungen gemeinsam mit den Tätern von einst nach, die sich in ihren alten Rollen selbst spielen. Er ermöglicht so einen ganz neuen Zugang zur Geschichte und den Menschen, die sie zu verantworten haben. Bis heute leben dort die Täter unbehelligt mit ihren Opfern zusammen. In "The Globalisation Tapes", geben er und Co-Regisseurin Christine Cynn ihre Kameras ab und ziehen sich gänzlich auf die Rolle der Produzenten zurück. Statt selber zu flmen, leiten sie die Protagonisten an und helfen ihnen bei der Dokumentation ihrer Lebensumstände und Arbeitsverhältnisse die von den Mechanismen der Globalen Ausbeutung bestimmt sind. Oppenheimer war bereits zweimal für den Dokumentarflm Oscar nominiert. Seit dem Film "The Act of Killing", für den er den Europäischen Filmpreis gewann, ist er auch in Deutschland einem größeren Publikum bekannt. Die Veranstaltung ist Teil des aktuellen Programms der Filmwerkstatt Düsseldorf, das in den Monaten September und Oktober den Focus auf Filme legt, die mit Reenactments arbeiten, also dem Nachstellen von realen, oft historischen Szenen. Weiter Filme in der Reihe fnden sie auf unserer Webseite

www.filmwerkstatt-duesseldorf.de

Eintritt (falls nicht anders angegeben): 6,- / 4,- ermäßigt (Schüler/ Studenten/ Künstlerkarte/ Mitglieder).

Pressekontakt: Filmwerkstatt Düsseldorf e.V. Nora Zielinski Birkenstr. 47 · Im Hof 40233 Düsseldorf 0049

(0)211 40 80 701

undefinedzielinski(at)flmwerkstatt-duesseldorf.de

undefinedwww.flmwerkstatt-duesseldorf.de

Voices - Ein Ton-/Filmprojekt mit Geflüchteten

Zurzeit leben rund 6.700 Geflüchtete in Düsseldorf und warten auf die Bearbeitung ihrer Asylverfahren. Wir sind seit dem letzten Jahr Zeuge von sehr unterschiedlichen medialen Repräsentationen von ihnen geworden, die häufig für politische Debatten instrumentalisiert werden.

Umso wichtiger ist es daher, die Geflüchteten selbst zu Wort kommen zu lassen, einen Raum zu ermöglichen, in dem ihre Geschichten geteilt und gehört werden können.

Wir möchten dies im Seminar in der Form eines Audio-Archivs verwirklichen, das die Zeugnisse und Erfahrungen der Migranten für die Öffentlichkeit zugänglich und erfahrbar macht. Dabei wird Anschluss an bestehende Initiativen gesucht.

Zur Vorbereitung werden wir uns inhaltlich mit der Methode der „Oral History“ beschäftigen, ebenso wie Fragen der Repräsentation, Möglichkeiten von Zeugenschaft und der Praxis eines „Living Archives“ als neue Form der Erinnerungskultur.

Das Archiv soll aktiven Austausch und Diskurs anregen sowie Impulse geben, die Vernetzung unter den Geflüchteten selbst anzuregen.

Weitere Informationen im undefinedHISLSF


Das German Innovation Center Düsseldorf-Herzliya (GIC)

Das GIC ist eine von der VW-Stiftung geförderte deutsch - israelische Dialogplattform, die im Mai 2004 in Zusammenarbeit mit dem Interdisciplinary Center Herzliya (IDC), das sich 1994 als erste private Hochschule Israels konstituierte, und dem Wissenschaftszentrum NRW gegründet wurde. Mit dem GIC wird Intellektuellen, Künstlern und meinungsbildenden Politikern aus Deutschland und Israel die Möglichkeit zur gemeinsamen Arbeit gegeben. Zahlreiche Kongresse, Symposien und Tagungen in Israel und Düsseldorf zu aktuellen weltpolitischen Fragen zeugen von einem regen Austausch.
Die Arbeit fokussiert sich zunächst auf die Themenbereiche Kultur- und Medienwissenschaften, Politik und Recht, während die Beziehung zwischen Europa und Israel dabei immer schon ein wichtiger Schwerpunkt war. Seit 2009 ist das GIC dem Institut für Medien- und Kulturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf angegliedert.

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Geschäftsführung

Prof. Dr. Dirk Matejovski

Gebäude: 24.21.
Etage/Raum: 03.23.
Tel.: +49 211 81-15403
Fax: -

Uni.-Prof.

Univ.-Prof. Dr. Reinhold Görling

Gebäude: 24.21.
Etage/Raum: 00.83.
Tel.: +49 211 81-15733und13471
Fax: +49 211 81-15732
Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. Reinhold Görling