17.04.19 Prof. Dr. Brigitte Weingart ernannt

Nach dem Studium der Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft sowie Politologie in Köln und St. Louis/USA (Master 1994 an der Washington University in St. Louis) wurde Brigitte Weingart 1999 an der Universität zu Köln promoviert ("Ansteckende Wörter. Repräsentationen von AIDS"). Von 1999 bis 2004 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg "Medien und kulturelle Kommunikation" der Universitäten Köln, Bochum, Bonn und Aachen tätig, von 2004 bis 2010 an der Universität Bonn. 2007 bis 2009 war sie als Feodor-Lynen-Fellow der Alexander von Humboldt-Stifung an Columbia University in New York. 2012 bis 2013 war sie Maria-von-Linden-Stipendiatin an der Universität Bonn. Seit 2013 ist sie Redaktionsmitglied der Zeitschrift für Medienwissenschaft. Zuletzt war Brigitte Weingart Professorin für Medienkulturwissenschaft (Schwerpunkt: Medientheorie und Mediengeschichte, insbesondere Telemedialität und Audiovision) am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln (2014 bis 2019). Im WS 2018/19 hat sie an der Ruhr-Universität Bochum die Professur für "Transformationen audiovisueller Medien unter besonderer Berücksichtigung von...


27.03.19 Sound Cinema Düsseldorf

04.04.2019

Beginn 19:00 Uhr

Cinema Filmkunstkino, Schneider-Wibbel-Gasse 5

Eintritt 7€, Ermäßigt 4€

Das Sound Cinema Düsseldorf ist ein Audiowettbewerb des Instituts für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der ein kollektives Anhören ausgewählter Tonaufnahmen sowie die Prämierung der besten Beiträge vorsieht. Am Veranstaltungsabend sind hierbei neun akustische Werke aus den Kategorien Musical Compositions, Abstract Sounds und Acoustic Stories zu hören. Im Anschluss wird in jeder Kategorie eine Gewinnerin oder ein Gewinner durch eine Fachjury gekürt sowie ein Publikumspreis vergeben. Die Veranstaltung versucht hierbei eine neue auditive Erfahrung zu schaffen, die sich jenseits gängiger Hörsituationen verorten lässt. Konstitutiver Bestandteil dieser Erfahrung ist neben der Reduktion visueller Reize das konzentrierte gemeinsame Hören aufgenommener Sounds sowie die technisch-räumliche Ausrichtung des Kinosaales.

Weitere Infos unter www.soundcinema.eu


01.02.19 Teamforum – Studierende der Medienkulturanalyse präsentieren ihre Teamprojekte

1. Februar, 19 Uhr bzw. 2. Februar, 15 Uhr

Haus der Universität Schadowplatz 4, Düsseldorf

Ablauf im Anhang.


28.01.19 »You know nothing«. Europäisches Eigentum, Cultural appropriation und der ostafrikanische Kanga

28. Januar 2019, 16:30 Uhr


Hörsaal 2201.HS 2C

Vortrag von Ulrike Bergermann (Braunschweig) im Rahmen der MA-Einführung in die Medienkulturanalyse (Jun.-Prof. Dr. Martin Doll)

Dass jemand ein Recht darauf hat, etwas zu besitzen, erscheint uns natürlich. Die Idee von Eigentum auch an immateriellen Dingen, Wissen und Kunst folgt im globalen Norden romantischen Konzepten von Autorschaft und Genius. Entsprechende Gesetze und Märkte regeln auch den Austausch mit den (Ex-)Kolonien – die seit den 1960er Jahren ein Copyright auf ›cultural folklore‹ gegen den Ausverkauf ihrer Kulturen und Praktiken fordern...

Der Vortrag skizziert diese Debatten und diskutiert als mögliches Gegenbeispiel das ostafrikanische Tuch Kanga zwischen portugiesischen Händlern, osmanischer Sklaverei und neuer Aneignung.


18.12.18 Vortrag: Tobias Matzner (Paderborn) – Zur Ethik der künstlichen Intelligenz

18. Dezember 2018, 18:30 Uhr

Hörsaal 2301.HS 3B

Im Rahmen des Seminars ›Die Macht der Algorithmen?‹ (Jun.-Prof. Dr. Martin Doll)

Software aus dem Bereich ›künstliche Intelligenz‹ trifft immer mehr Entscheidungen, steuert automatische Prozesse und beeinflusst die Kommunikation und Beziehungen zwischen Menschen. Immer mehr wird auch deutlich, dass solche Algorithmen Diskriminierung bewirken können oder moralisch stark aufgeladene Konsequenzen haben. Deshalb gibt es immer mehr Forderungen nach transparenten, gerechten Algorithmen.

Der Beitrag zeigt, welche Probleme künstliche Intelligenz mit sich bringen kann und welche Lösungsvorschläge es gibt. Dabei wird deutlich, dass es nicht genügt, die Algorithmen selbst zu betrachten. Auch der soziale, ökonomische und materielle Kontext, in dem künstliche Intelligenz eingesetzt wird, spielt eine wichtige Rolle.

Zum Vortragenden:

Tobias Matzner ist Professor für Medien, Algorithmen und Gesellschaft am Institut für Medienwissenschaften der Universität Paderborn.

 


02.12.18 Veranstaltungsreihe "Academies on the Move": Gespräche, Begegnungen, Experimente

Gemeinsam über Tanz nachdenken? Das Diskursformat „Academies on the move“ findet regelmäßig im tanzhaus nrw statt und widmet sich verschiedenen Themen rund um Tanz, Medien, Philosophie und Gesellschaft. Es ist angebunden an eine aktuelle Aufführung im tanzhaus nrw und lädt dazu ein, gemeinsam über die Inhalte und die Ästhetik der jeweiligen Choreographien nachzudenken.

 „Academies on the Move“ lädt die Studierenden des Instituts für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität, Studierende der Kunstakademie Düsseldorf und alle Interessierte zum Gespräch ein! 

Aktuelle Termine 

8.12.2018, 15-17 Uhr zu: Ligia Lewis: „Water will (in melody“) (gemeinsamer Aufführungsbesuch am: 6.12. oder 7.12.2018)24.1.2019, 16-18 Uhr zu Yasmeen Godder: „Demonstrate Restraint“ (gemeinsamer Aufführungsbesuch am 24.1.18 oder 25.1.2018)  

Veranstaltungsort

tanzhaus nrw, Erkrather Str. 30, 40233 Düsseldorf https://tanzhaus-nrw.de

 

Konzept und Organisation: Jun.-Prof. Dr. Maren Butte (HHU), Jun.-Prof. Dr. Francesca Raimondi (Kunstakademie), Anaïs Rödel (tanzhaus nrw).

Eine Kooperation zwischen dem tanzhaus nrw, der Kunstakademie und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

 

Die...


05.11.18 Theater und Technik: 14. Kongress der Gesellschaft für Theaterwissenschaft

8.-11. November 2018  Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Der 14. Kongress der Gesellschaft für Theaterwissenschaft „Theater und Technik“ will das Theater, seine Geschichte, Theorie und Ästhetik unter dem Vorzeichen seiner technologischen Bedingung beleuchten. Keynotes und Vorträge zu acht Themenbereichen werden dabei durch Gespräche, Workshops und performative Projekte ergänzt.

Die Geschichte, Theorie und Ästhetik des Theaters sind eng mit der Frage der Technik und mit (medien-)technologischen Entwicklungen verwoben, jedoch zeigt sich diese Verbindung als Unschärferelation: Die technische Bedingtheit von Theater tritt häufig hinter Fragen der künstlerischen Gestaltung zurück. Der Kongress widmet sich dem Verhältnis von Theater und Technik – der Wirkkraft und Kontinuität von Techniken, Praktiken und Dingen – unter dem Vorzeichen der technologischen Bedingung. Analog zur Maler-Pinsel-Denkfigur soll gefragt werden, was die Technik mit dem Theater macht und umgekehrt. Wie verändern sich mit dieser Perspektive die Konzepte von Theater, von Wissen und von Subjektivität? Wie wandeln sich die Beschreibungen der jeweiligen „Theatralitätsgefüge“ (Rudolf Münz),...


02.10.18 Pro:jekt Para:jekt. Denken in Relationen

am Dienstag, d. 2.10.18, ab 15.30-17.30 h in Raum 24.21.0091 am Campus der Heinrich-Heine-Universität. 

 

Studierende präsentieren Projekte und Performances, die im Rahmen der Seminare "(Medien-)Kulturen des Theaters" und "Theater und Technik" entstanden sind. Ohne Anmeldung, Eintritt frei.


11.09.18 Workshop - Modestadt und Modernitätsmaschine?

Do., der 20. Sep. 2018

 

Slot I ab 14 Uhr im Haus der Universität

Slot II ab 20 Uhr im KIT Café

 

Der Eintritt ist frei.

 

Mediale Praktiken und kulturelle Phänomene entstehen oft durch bestimmte lokale Figurationen. Dieser Aspekt ist auch für die Medienkulturgeschichte Düsseldorfs von Bedeutung. Spätestens seit den 50er Jahren bilden sich dort spezifische lokale Konstellationen heraus, die als Katalysatoren für global wahrgenommene ästhetische Innnovationen fungieren. Düsseldorfs Medienkulturgeschichte ist dabei in besonderer Weise durch intermediale Austauschprozesse zwischen bildender Kunst, Musik, Design, Werbung, Mode und Theorie gekennzeichnet.  Eine komplexe und fluide kulturelle Topographie ermöglicht in diesem Kontext auch produktive Grenzüberschreitungen zwischen der sogenannten Hochkultur und den Kulturen des Populären.

 

Der Workshop möchte aktuelle Fragestellungen zur Medienkulturgeschichte thematisieren sowie neue Zugänge zu heterogenen Diskursen der Stadtgeschichte schaffen. Er ist im Kontext eines laufenden Forschungsprojekts am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf angesiedelt. Ziel ist es eine Zwischenbilanz der bisherigen Ergebnisse...


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Responsible for the content: E-MailProf. Dr. Dirk Matejovski